In der vergangenen Woche durften unserer Schulkinder den gesamten Tag bei uns im Hort verbringen, denn sie hatten Winterferien. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche in der Bibliothek, Sport in der Turnhalle, eine Schatzsuche sowie ein Kreativprojekt zum Thema Gefühle.
Am Montag entstanden in der Bibliothek Fensterbilder – die Motive konnten die Kinder selbst auswählen und individuell gestalten. Am Mittwoch galt es dann, die Räume, Regale und Schätze der Bibliothek zu entdecken. Die einen probierten die verschiedensten Spiele, die anderen zogen sich lieber zum Lesen zurück.
Während unserer Winterschatzsuche durch den Park galt es, verschiedene Aufgaben zu lösen. ,,Schreibe deinen Namen in den Schnee“, ,,Wer kann am weitesten einen Schneeball schmeißen?“ oder ,,Was wird im Winter geerntet?“ – das Absolvieren der Aufgaben ergab ein Lösungswort, welches uns dann zum Winterschatz führte.
Im Rahmen unseres Projektes, welches gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter stattfand, beschäftigten sich die Kinder mit verschiedenen Gefühlen und übten sich darin, ,,Liebe“ oder ,,Freude“ künstlerisch zu gestalten. Am Ende entstanden zahlreiche Bilder mit verschiedenen Botschaften – diese sollen demnächst bei uns im Hort ausgestellt werden.
Am vergangenen Wochenende fand in der Meyenburger Turnhalle der Familien-Mutmach-Tag statt. Insgesamt elf Familien kamen, um sich gemeinsam den zwölf Stationen zu stellen und mit Freude und Geschick die einzelnen Herausforderungen zu meistern. Die Veranstaltung war ein gemeinsames Projekt vom Netzwerk Kind – mit dabei waren wir als Kita, die Schule, der Seniorenbeirat, der Jugendclub und die Bibliothek. Nach einer gemeinsamen Begrüßung durch Antje Scherbarth, der Familien-Mutmach-Tag-Trainerin, und einer musikalischen Einstimmung durch die Band ,,no control“, zeigten uns die Schüler der Meyenburger Grundschule in ihrem Theaterstück, wie schnell wir täglich unseren emotionalen Akku auf- und entladen. Anschließend hatten alle Familien die Gelegenthet, sich eine eigene Akkuladestation für zu Hause zu basteln, um in Zukunft das Wohlbefinden aller im Blick zu haben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden dann die einzelnen Stationen eröffnet. Flüsse, die überquert werden müssen und Skilanglauf waren nur zwei der Herausforderungen, denen sich die Familien stellen konnten. Am Ende gingen alle Teilnehmer mit einem Lächeln im Gesicht und vielen witzigen Erinnerungen nach Hause – und hoffentlich auch mit ein paar Ideen, wie sie ihren emotionalen Akku aufladen können. Ein herzliches Dankeschön an alle fließigen Helfer und Kuchenbäcker und natürlich an die Familien, die sich auf dieses Erlebnis eingelassen haben.
Fotos: T. Kuffner
Die Meyenburger Grundschüler zeigen ihr TheaterstückDas Team Die Band „no control“ sorgt für StimmungGroßer Ansturm – alle wollen dabei seinDie Familien-Ladestationen sorgen für volle AkkusBei den Ultimativen Bausteinen gab es viel zu entdeckenWer schafft es, den Fluss zu überqueren?Für die Verpflegung war gesorgtSkifahren im HerbstEin wackelige Angelegenheit, die viel Vertrauen benötigtEin Herbstspaziergang der anderen ArtTisch decken für Profis
Das war es dann auch schon wieder… zwei Wochen Herbstferien liegen hinter uns und damit auch einige interessante Erlebnisse.
Der Dienstag der ersten Ferienwoche führte uns auf eine Wanderung durch den Meyenburger Stadtpark. Insgesamt zwölf Aufgaben gab es auf der Runde zu bewältigen – dazu zählten zum Beispiel das Singen von Herbstliedern, Baumkunde, schwierige Matheaufgaben oder ein kniffliges Herbstquiz. Für jede gelöste Aufgabe gab es einen Buchstaben, aus denen am Ende das Lösungswort entstand. Ein herbstlicher Start in unsere Ferien.
Am Mittwoch ging es für die Hortkinder auf einen ganz besonderen Ausflug: Wir besuchten die Funtasy World in Wittenberge. Schon die Busfahrt verlief fröhlich und entspannt – die Kinder waren aufgeregt und voller Vorfreude. Als wir ankamen, wurden wir mit einem wunderschönen Regenbogen über der Halle begrüßt – ein echter Glücksmoment zum Start unseres Ausflugs. Drinnen wartete dann jede Menge Action: Im Ninja-Parcours, auf den Trampolinen und beim Laser-Tag konnten sich alle so richtig austoben. Es wurde geklettert, gesprungen, gelacht und gespielt – und auch die Erzieher*innen zeigten sportlichen Einsatz und hatten sichtlich Spaß dabei. Am Nachmittag traten wir dann schließlich die Heimreise an – müde und verschwitzt, aber glücklich und zufrieden.
Auch in der ersten Ferienwoche stand die Tauschbörse auf dem Ferienprogramm. Alle Kinder, die Lust hatten, konnten bis zu fünf Spielzeuge, Bücher, Kuscheltiere oder ähnliche Schätze von zu Hause mitbringen. Bevor es losging, wurden kurz die allgemeinen Regeln besprochen – damit das Tauschen fair und für alle ein schönes Erlebnis blieb. Danach durfte nach Herzenslust gestöbert, verhandelt und getauscht werden. Die Kinder hatten großen Spaß dabei, Neues zu entdecken und alten Lieblingsstücken ein neues Zuhause zu geben.
In der zweiten Woche drehte sich bei uns (fast) alles um Halloween. Am Montag wurde fleißig gebastelt und dekoriert, sodass unser Foyer sich im Handumdrehen in einen Spielplatz für Hexen, Vampire und Zombies verwandelte. Am Mittwoch folgte dann die große Halloweenparty. In ihr gruseligstes Kostüm gesteckt, feierten die Kinder den ganzen Vormittag bei rhythmischer Musik und mit dem ein oder anderen lustigen Spiel. Klassiker wie Stop- oder Stuhltanz sorgten ebenso für Begeisterung wie das Mumienwickeln oder das Schokokuss-Wettessen. Unterstützung bei der Dekoration und beim leckeren Buffet bekamen wir von zahlreichen Eltern – ein großes Dankeschön dafür!
Nicht zuletzt führte unser Weg uns auch einige Male in die Bibliothek. Vor Ort hörten wir Geschichten, probierten Spiele und übten uns im Programmieren von Roboter-Bienen. Gerade letzteres sorgte für große Begeisterung unter den Kindern, sodass schon ganz bald der nächste Besuch in der Bibliothek geplant werden soll. Auch in den Räumlichkeiten der Bibliothek stöberten wir in der Meyenburger Geschichte. Frau Hahn kam extra vorbei, um uns einiges über die Entstehung des Stadtwappens zu erklären und uns einen Einblick in das Meyenburg von Früher zu gewähren. Besonders eine Info ist den Köpfen der Kinder hängen geblieben: Im Hungerturm ist zum Glück nie wirklich jemand verhungert.
Und damit enden unsere Herbstferien – und die Kinder starten in ein langes Wochenende, bevor wir uns dann am Montag auf dem Schulhof wiedersehen.
Im Rahmen der Festwoche fand am vergangenen Dienstag der ,,Tag der Kitas und Schulen“ statt, der für die Kinder ein ganz besonderes Programm bereithielt. Am Vormittag trafen sich unsere Krippen- und Kindergartenkinder im Park mit der evangelischen Kita, von wo aus sie in den Tag starteten. Auf die Jüngsten warteten kleine Spiele, ein wenig Sport und viele Seifenblasen. Die größeren Kinder begaben sich derweil auf eine Stadtralley. An drei Stationen gab es einiges über Meyenburg zu entdecken. Station 1 führte die Kinder in die Kirche, wo sie gemeinsam sangen und musizierten. Im Amt wartete der Bürgermeister Herr Krassowski; in einer Bürgermeistersprechstunde hatten die Kinder die Chance, ihre Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Der letzte Anlaufpunkt war das Schloss, in dem es eine Lesestunde zur Geschichte des Meyenburger Wappens gab. Gegen Mittag trafen sich dann alle Gruppen wieder im Park, wo sie Medaillen zur Erinnerung überreicht bekamen. Unsere Vorschulgruppe verbrachte den Tag übrigens in der Schule. Dort wurde sich bei Sportspielen ausgepowert, musiziert und gebastelt – und die Kinder bekamen einen ersten Einblick in den Alltag in der Schule.
Nur noch ein Wochenende trennt uns von der Festwoche – dementsprechend intensiv liefen die Vorbereitung in den letzten Tagen. Es wurde gebastelt, gemalt, dekoriert und vorbereitet – schließlich warten in der nächsten Woche gleich mehrere Höhepunkte: Am Dienstag, zum ,,Tag der Kinder“, findet am Vormittag zunächst eine Stadtralley für die Krippen- und Kindergartenkinder statt. Am Nachmittag öffnen wir dann unser Haus und begrüßen alle Interessierten zum Tag der offenen Tür. Und auch beim großen Festumzug am Samstag sind wir natürlich mit dabei. Neben den Vorbereitungen haben wir uns aber auch mit einer Sache intensiv beschäftigt: 740 Jahre Meyenburg. Wie viele Jahre sind das eigentlich? Wie ist Meyenburg entstanden? Und was hat sich in den letzten Jahren so verändert? Diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen und konnten vor allem auch im Meyenburger Mode- und Heimatmuseum viele interessante Andenken bestaunen. Dann haben unsere Kinder noch einen Blick in die Zukunft geworfen. Mit Stift und Zettel ausgestattet sind sie durch die Stadt gezogen und haben die Einwohner befragt: ,,Was gefällt euch in Meyenburg?“ und ,,Was wünscht ihr euch für die Stadt?“ Die Antworten werden wir dem Bürgermeister vorlegen – mal sehen, was er daraus macht.
In der vergangenen Woche wurde es romantisch in der Bibliothek, denn das Tur Tur Theater war zu Gast und hatte das Stück „Orpheus und Eurydike“ mit im Gepäck. Die Kindergartenkinder aus dem Amt Meyenburg begleiteten die beiden Künstler bei ihrem Kampf um die Liebe. Am Ende gab es einen großen Applaus.
Auch die zweite Ferienwoche hielt neben Sommer, Sonne und guter Laune einige Höhepunkte für unsere Hortkinder bereit. So fuhren wir am Dienstag mit dem Zug ins Hainholzbad nach Pritzwalk und genossen beim Bewegen im und am Wasser das herrliche Sommerwetter.
Am Mittwoch lud uns Frau Funke zu einer Schnitzeljagd in die Bibliothek ein. Natürlich mussten die Aufgabenstellungen erlesen werden, um dann die richtigen Lösungen zu finden. So stöberten wir von Buch zu Buch. Zum Abschluss gab es dann auch einen Schatz, den die Kinder mitnehmen konnten.
Am Freitag ging es mit Ricarda von der Naturwacht zu den Teichen im Meyenburger Stadtpark. Dort gab es viele Tiere zu entdecken – angefangen vom Wasserläufer, über Blutegel und Nachtfalter bis zu verschiedenen Schneckenarten wie Schlammschnecke und Plattschnecke. Sogar einen Eisvogel konnten wir sehen und hören.
Natürlich blieb den Kids auch viel Zeit zum ausgiebigen Spielen mit Freunden nach eigenen Interessen.
Wir wünschen allen ein schönes, sonniges Wochenende!
Wie schnell die Zeit vergeht, merken gerade unsere Hortkinder, denn die erste Ferienwoche neigt sich bereits dem Ende. Was in den letzten Tagen so los war, wollen wir hier gerne erzählen.
Am Montag begannen wir die Woche mit einem großen Bauprojekt auf dem öffentlichen Spielplatz. Es wurde fleißig gebuddelt und konstruiert. Die Bauingenieure trafen genaue Absprachen untereinander, etwa wie viel Wasser benötigt wird oder wo genau der Fluss langfließen soll.
Am Dienstag hatten wir uns mit Feuerwehrmann Stefan am Feuerwehrhaus verabredet. Natürlich wussten alle Kinder, warum wir eine Feuerwehr brauchen, und auch mit der Ausstattung eines Feuerwehrautos kannten sich einige schon gut aus. Nach und nach lernten wir etwas über die Geräte und Materialien. Interessant für alle war dann ein Blick durch die Wärmebildkamera. Das große Highlight war zum Schluss die Fahrt in einem Feuerwehrauto. Vielen Dank an Stefan, der uns diesen Tag ermöglicht hat.
Am Mittwoch ging es mit dem Zug nach Pritzwalk. Dort lief im Kino des Kulturhauses der Film „Alles steht Kopf 2“. Neben den Emotionen Freude, Angst, Kummer, Ekel und Wut waren nun auch Zweifel, Neid, „peinlich“ und „Null Bock!“ zu sehen, die eindrucksvoll das Gefühlschaos eines pubertierenden Mädchens zeigten.
Beim Schwarzlichttag am Donnerstag konnten die Kinder mit speziellen Farben kleine Kunstwerke auf ihren Körpern gestalten. Sehr faszinierend war danach für alle das tanzen und bewegen im abgedunkelten Raum bei Schwarzlicht.
Die Bibliothekarin Frau Funke lud die Kinder am Freitag zu einer Zeitreise in den „Wilden Westen“ ein. Sie besprachen, wie damals die Indianer lebten und aussahen. Eine passende Bewegungsgeschichte vertiefte das Thema. Zum Abschluss konnte noch ein Tipizelt auf einem Ausmalbild gestaltet werden.
Das war sie also, unserer erste Ferienwoche. Wir wünschen ein schönes Wochenende und freuen uns auf die kommenden Tage.
Im Rahmen der Bib-Fuchs-Veranstaltungen haben unsere Vorschulkinder heute ihren Bibliotheksführerschein erhalten. Während der letzten Besuche haben die Kinder einiges gelernt über das Angebot in der Bibliothek und die Verhaltensregeln, die dort gelten. Auch die ersten Bücher konnten wir uns schon ausleihen. Die Bibliotheksleiterin Frau Funke hofft, dass sie die Kinder in Zukunft mit ihren Eltern wiedersieht. Denn: Schon Kinder ab 6 Jahren können einen Bibliotheksausweis beantragen und Bücher leihen. Viel Spaß dabei!
In der vorletzten und letzten Woche waren wir das erste Mal in der Bibliothek. Das war so aufregend. Ganz leise sind wir durch den hohen und langen Flur gegangen, um dann zum Bereich der Bibliothek zu gelangen. Frau Funke hat uns schon erwartet und zeigte uns die coolen Sitzplätze. Als wir alle auf einem Platz saßen, öffnete sich ein Bilderkino in einem Holzkasten. Frau Funke erzählte uns, dass es „Kamishibai“ heißt und ein japanisches Papiertheater ist. Darin hat Frau Funke uns ein Buch vorgelesen, in dem ein Elefant wippen wollte, aber für alle anderen Tiere viel zu schwer war. Der Elefant war richtig traurig… Ein Pinguin, ein Strauß, ein Affe und einige mehr wollten mit ihm wippen, aber alles hat nicht funktioniert, bis das Nilpferd raufhüpfte und alle Tiere durch die Luft wirbelte. Haben wir gelacht… Alle Tiere sind dann auf der Seite vom Elefanten gelandet und das kreuz und quer. Was für ein Chaos! Dann kam ein großer Dinosaurier auf die leeren Seite gehüft und alle konnten zusammen wippen. Das Buch zeigte uns, dass es Leichtes und Schweres gibt, und dass viele von der leichten Sorte selbst den Allerschwersten in Bewegung bringen können. Danach haben wir mit einer Waage auch testen dürfen, was leichter und was schwerer ist. Ganz zum Schluss haben wir uns noch verschiedene Bücher anschauen und kleinere Spiele spielen dürfen. Die Begeisterung über die vielen Bücher war den Kindern ins Gesicht geschrieben. In regelmäßigen Abständen werden wir nun die Bibliothek besuchen, um bestimmte Themen aufzugreifen, um die Phantasien der Kinder zu entfalten und um Anregungen zum Sprechen zu geben. Denn der frühe Zugang zu Büchern hilft den Kindern, Sprachkenntnisse, Wortschatz und Fähigkeiten zur Verständigung zu entwickeln.