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Unser Apfelprojekt

Landesprogramm „Schulobst“ auch in der Kita „Eichhörnchen“ in Meyenburg umgesetzt.
Das Brandenburgischen Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) hat das Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) beauftragt, einen Aufruf zur Teilnahme am Landesprogramm „Schulobst“ für alle Kindertagesstätten und Horte des Landes Brandenburg zu starten. Diesem Aufruf ist auch unsere Kita gefolgt und wir haben 200€ für Äpfel aus unserer Region erhalten. Ziel ist es, das Bewusstsein bei Kindern und deren Eltern für eine gesunde, ausgewogene Ernährung und einen zunehmenden Verzehr von Obst zu fördern. Damit wird zugleich ein Beitrag zur Förderung der regionalen Wortschöpfung, Produktion und Vermarktung Brandenburger Agrarerzeugnisse geleistet. Wir haben 100 kg leckere Äpfel aus Pritzwalk von dem Obst und Blumenhändler Röhmer bezogen. Ein herzliches Dankeschön für die entgegenkommende Unterstützung. Der Herbst ist Erntezeit, auch für Äpfel. Diese Zeit nutzen wir in der Kita und im Hort, um mit den Kinder Themen wie gesunde Ernährung und Lebensmittelverwertung, Naturschutz und Klimawandel, nachhaltige Landwirtschaft und Erzeugung zu besprechen und auch die Vorfreude auf den Winter zu entwickeln.
„In einem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus, da sind darin 4 Stübelein gerad wie in einem Haus.“ Mit diesem Liedtext wurden die Kinder angeregt, den Apfel von innen anzuschauen und Unterschiede der Apfelsorten zu erkennen. Ein Gartenapfel sieht zum Beispiel ganz anders aus als der makellose Apfel aus dem Discounter. Das Interesse der Kinder war groß, um weiter zu forschen. Was kann ich mit dem Apfel noch alles machen? Kuchen backen, Apfelmus und Bratapfel. Da gibt es schöne Geschichten zu hören und zu lesen.
Wir hoffen, mit diesem Projekt auch die Familien zu erreichen. Die Kinder berichten zuhause davon und regen ihre Eltern an, wieder einmal über all die interessanten Themen mit ihren Kindern zu sprechen, zu singen und sich zu erinnern, was sie als Kind empfunden haben, wenn sie so richtig herzhaft in einen ganzen Apfel gebissen haben.

Text: P. Hahn

In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus.
Es sind darin 5 Stübchen
grad´ wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
Kernchen, schwarz und fein.
Sie liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter,
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.

In meinem kleinen Apfel
aus: Sang und Klang im Kinderleben

Ich hol mir eine Leiter
Und stell sie an den Apfelbaum.
Dann steig ich immer weiter,
So hoch, man sieht mich kaum.

Ich pflücke, ich pflücke,
Mal über mir, mal unter mir.
Mal rechts von mir, mal links von mir,
Mein ganzes Körbchen voll.

Dann steig ich immer weiter
Und halt mich an den Zweigen fest.
Dann setz‘ ich mich gemütlich
Auf einen dicken Ast.

Ich wippe, ich wippe,
Diwippdiwapp, diwippdiwapp.
Und falle nicht hinab.

Ich hol mir eine Leiter
von: Wolfgang Hering
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Ritter und Burgen

In den letzten Wochen konnten wir beobachten, dass das Thema „Ritter und Burgen“ großes Interesse bei den Kindern weckt. Entstanden ist daraus ein Projekt, dass sich durch den gesamten Kindergarten zieht.

Das Projekt „Ritter und Burgen“ hat uns in allen Bildungsbereichen im Kindergarten begleitet.

Gemeinsam haben wir Ritterburgen gebastelt. Dazu haben wir die verschiedensten Materialien verwendet. In unsere Burgen können nun auch unsere gekneteten und gebastelten Ritter einziehen.

Was gehört eigentlich alles in die Zeit der Ritter und Burgen? Unter anderem der Hut für das Burgfräulein. Den haben wir gemeinsam gestaltet. Zunächst musste das Muster aufgezeichnet und der Hut ausgeschnitten werden. Bei der Gestaltung konnte dann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Nach dem Trocknen wurden die Hüte noch mit Tüll verziert.
In der Werkstatt haben wir außerdem Schutzschilder und Schwerter gebastelt. Beim Umgang mit der Säge waren Vorsicht und Konzentration gefragt.

Gemeinsam haben wir das Filzen kennengelernt und ausprobiert. So konnte sich jeder ein Andenken gestalten.

In unserem Flur befindet sich nun auch unsere eigene große Ritterburg! Mit Schwämmen und Alufolie haben wir die Steine gestaltet und in der Mitte ist ein großes Tor entstanden. Hier war viel Aufmerksamkeit gefordert.

In der Kräuterwerkstatt gab es für uns viel zu entdecken. Was haben die Menschen früher alles aus Pflanzen und Kräutern hergestellt? Wir haben es selbst ausprobiert.

In die Zeit der Ritter gehören natürlich auch die gefährlichen Drachen. Auch damit haben wir uns beschäftigt, sie gemalt und gebastelt.

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Hort in Coronazeiten

Corona hat uns alle Anfang des Jahres überrascht und bestimmt mittlerweile zu großen Teilen unser Leben. Auch für die Kinder im Hort hat sich durch die immer neuen Regeln und Beschränkungen einiges geändert. Daher liegt es uns am Herzen, das Hortleben so angenehm wie möglich zu gestalten. Positiv zu sehen ist dabei, dass wir mit der Schule immer wieder nach Lösungen suchen, die den Anforderungen der Coronaregelungen gerecht werden und die für die Schüler*innen angenehm sind. Die Erzieher*innen sind bemüht, allen Kindern immer ein Angebot der Hausaufgabengestaltung und der Freizeit zu ermöglichen. Natürlich ist auch das mit vielen Einschränkungen verbunden, aber es gelingt uns und ermöglicht uns immerhin ein wenig Normalität.

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1. Schlossmarkt

Meyenburger Schlossmarkt könnte zur Tradition werden.
Das Netzwerk Kind hat mit seinen Netzwerkpartnern zum allerersten Mal einen Meyenburger Schlossmarkt als Integrationsfest organisiert. Dieser fand am 17. Oktober 2020 vor dem Schloss und im Park statt, eine wunderbare Kulisse bei herrlichem Sonnenschein und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona -Hygieneregeln. Die Beteiligten hatten bei der Vorbereitung große Sorge, ob es vielleicht von offizieller Seite abgesagt werden könnte. Doch wir waren mutig und zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam achtsam miteinander umgehen würden. Besonders freuten wir uns darauf, endlich mal wieder gemeinsam ein Projekt umsetzen zu können. Dafür  wurden wir belohnt, der Erfolg war sichtbar. Viele Akteure aus dem Amt Meyenburg hatten sich zusammengefunden und Freunde mitgebracht. Ein vielseitiges Angebot bot sich den Besuchern bei herrlichem Herbstsonnenschein. Die Kinder boten ihre ausgedienten Spielsachen an, gebastelt wurde am Kita-Stand und der Seniorenbeirat bot Bücher zum Verkauf an. Den Erlös vom Bücherverkauf bekommt die Kita „Eichhörnchen“ für die Umgestaltung ihres Spielplatzes. Auch die Lebenshilfe Prignitz war mit Holzarbeiten vertreten. Der Frauenchor und die Flüchtlingsinitiative boten Kaffee, Kuchen und Würstchen an, um ihre Vereinskassen aufzubessern und sorgten somit für ein tolles kulinarisches Angebot. Die Liste der Verkaufsstände und Unterstützer ist lang, doch das Modemuseum ist hier besonders hervorzuheben, denn ohne das Engagement von Frau Irena Berjas wäre es nicht so schön geworden. Sie brachte diese Idee in die Steuerungsgrunde des Netzwerkes und die Begeisterung steckte alle anderen an. Auch kulturell wurde der Markt umrahmt durch ein wunderbares Bild historischer Kostüme, dafür sorgte Ullala. Das Marionetten Theater gastierte auf unserem Markt mit ihren Darbietungen, die nicht nur den Kinder gefielen. Unterstützung bekamen die Akteure vom Amt und der Stadt Meyenburg, vertreten durch den Bürgermeister Falko Krassowski. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bündnis für Brandenburg. Viel Teilnehmende wünschten sich, der Schlossmarkt möge zu einer Tradition werden. Dem stimmte die Koordinatorin Petra Hahn zu, denn der soziale Zusammenhalt im Gemeinwesen zeigte sich bei dieser Aktion sehr deutlich. 

Text: P. Hahn
Bilder: G. Zettel

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5 Jahre „Netzwerk Kind“

Kaum zu glauben aber wahr: Am 15. Oktober 2020 feierten wir das 5-jährige Bestehen des „Netzwerk Kind“. Gemeinsam ließen wir die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Das Netzwerk Kind entwickelte sich aus der Idee, für die ansässigen Familien örtliche Beratungs- und Hilfsangebote zu schaffen. Die vorhandenen Unterstützungsangebote konnten aufgrund der Lage bisher nur mit zeitlich und finanziell hohem Aufwand wahrgenommen werden. Daher war es dem Amt Meyenburg und den sozialen Einrichtungen wie Kita und Schule wichtig, ein verlässlich arbeitendes Netzwerk zu etablieren, um wohnortnahe Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder zu ermöglichen. Mit Frau Hahn und Frau Koppermann fanden sich zwei Koordinatorinnen, die sich diesem komplexen Aufgabenfeld widmeten und gemeinsam das „Netzwerk Kind“ aufbauten. Kobra.net (Kooperationsstelle für inklusives Aufwachsen Brandenburg) begleitete diesen Aufbauprozess. Zudem wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, um in den Austausch zu gehen und die Beteiligung zu leben.
Rückblickend schauen wir nach 5 Jahren auf eine Vielzahl von Aktionen und Projekten, die über das Netzwerk Kind ins Leben gerufen wurden. Mittlerweile werden wir von zahlreichen Kooperationspartnern unterstützt, sodass sich das Netzwerk immer weiter entwickelt und die Möglichkeiten für Familien in unserer Region immer vielfältiger werden. Ein Herzliches Dankeschön für das jahrelange Engagement gilt Frau Petra Hahn, der Steuerungsgruppe sowie allen Kooperationspartnern.

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Hortsprecherwahl 2020

Die Horterzieher*innen möchten die Kinder mitbestimmen lassen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr eine(n) Hortsprecher*in mit Stellvertretung zu wählen, damit die Kinder einen Ansprechpartner im gleichen Alter haben. Die Hortsprecher*innen sind das Bindeglied zwischen den Hortkindern und den Erziehern. Alle gewählten Hortsprecher treffen sich in regelmäßigen Abständen, um wichtige Themen der Kinder (z.B. Feriengestaltung, Projektplanung, Problemsituationen) zu besprechen.
Nun haben wir die Hortsprecher für das Schuljahr 2020/21 gewählt!
Und wie läuft so eine Wahl bei uns ab?
Zunächst spricht jeder Bezugserzieher*in mit seiner Klasse über die Aufgaben der Hortsprecher und erkundigt sich in Gesprächen, wer Interesse hat. Interessierte Kinder lassen sich dann fotografieren und schreiben ein Wahlplakat.
Nachdem die Wahlplakate fertig sind, werden diese in der Kita ausgehangen, sodass die Kinder, Eltern und Besucher der Kita sehen, wer sich aufstellen lässt. Nach ein paar Tagen des Überdenkens findet dann die Hortsprecherwahl statt. Zur Wahl erhalten die Kinder einen Stimmzettel, worauf sie maximal 2 Stimmen verteilen können.
Der Wahltag fängt dann immer ganz aufgeregt an, denn jeder möchte seine Stimme so schnell wie möglich abgeben. Unser Erzieherzimmer verwandelt sich dann immer zu einem Wahllokal mit 2 Kabinen.
Nachdem alle Stimmen abgegeben wurden, zählen die Erzieher*innen die Stimmzettel aus. Am nächsten Tag findet dann die große Bekanntgabe statt. Interessierte Kinder versammeln sich dann in den Räumen des Hortes und warten gespannt auf die Ergebnisse.

In diesem Jahr haben die gewählten Hortsprecher und ihre Stellvertreter eine Urkunde und eine Rose erhalten. Alle anderen Kinder, die nicht gewählt wurden, erhielten eine Motivationsurkunde mit einem „Trost-Naschi“.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Hortsprechern. Herzlichen Glückwunsch!

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Schülerpraktikanten

Auch in diesem Jahr hatten wir Unterstützung durch fünf Schülerpraktikanten der zehnten Klassen.Während der zwei Wochen hatten sie die Möglichkeit, sich in Krippe, Kindergarten und Hort auszuprobieren und erste Einblicke in die Tätigkeit von Erzieher*innen zu gewinnen. Wir hoffen, ihr könnt einiges aus der Zeit in unserer Einrichtung mitnehmen. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann einmal wieder!

Die Schülerpraktikanten der zehnten Klassen
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Unsere Kinderhochzeit

Wie schnell aus den Themen der Kinder ein Projekt werden kann, haben uns die 3- und 4- Jährigen der Hasengruppe in den letzten Wochen gezeigt. Meistens entstehen solche Ideen im Morgenkreis. So auch bei uns: Dort erzählten zwei Kinder von einer Hochzeit und konnten ihre Freunde so begeistern, dass sich viele kleine „Pärchen“ zusammenschlossen. Und gemeinsam wurde gleich beschlossen: Wir feiern eine Kinderhochzeit!
Dass es dabei viel zu bedenken gibt, haben wir dann schnell gemerkt. Also wurden all unsere Ideen erst einmal auf einem Plakat festgehalten. Was braucht man denn für so eine Hochzeit? Und wer nimmt daran teil? Braut und Bräutigam, Torte, Dekoration, Fotos … es musste einiges von uns geplant werden.
Als erstes haben wir beschlossen, die Deko zu basteln. Dazu haben wir große Herzen ausgeschnitten und eine lange Girlande gebastelt, um unseren Raum damit festlich zu schmücken. Wichtig war für uns auch eine große Hochzeitstorte. Nach dem Einkaufen haben wir gemeinsam in der Küche zwei große Böden abgebacken, Pudding gekocht und die Torte mit Erdbeerglasur, Streuseln und Mini-Marshmallows dekoriert. Das haben wir wirklich toll hinbekommen! Und am 18. September 2020 war der große Tag dann gekommen. Unsere Mamis und Papis haben uns geholfen, sodass wir ganz festlich gekleidet waren. Unsere Gäste, die Kinder der Dinogruppe, haben Platz genommen und ungeduldig auf uns gewartet. Und als dann der Hochzeitsmarsch begann, sind wir alle mit unseren Freunden an einen festlich geschmückten Tisch gegangen. Dort hat schon unsere Standesbeamtin auf uns gewartet. Nachdem wir die Ringe getauscht und die Urkunde unterschrieben hatten, war es offiziell: Nun sind wir alle Freunde für immer. Und wir haben uns versprochen, immer miteinander zu reden, wenn es einmal einen Streit geben sollte. Anschließend gab es einige Hochzeitsfotos und den Eröffnungstanz, ehe wir uns die tolle Torte haben schmecken lassen. Und dann wurde mit vielen Partyspielen gefeiert und gelacht. Das war ein toller Tag!


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„Oma / Opa erzähl mal“

Die Kita „Eichhörnchen“  war in der vergangenen Woche Gastgeber für die Senioren des Amtes Meyenburg.
Schon lange haben der Seniorenbeirat und das Netzwerk Kind generationsübergreifende Projekte mit Kindern geplant. Doch leider ist es in dieser Corona – Zeiten nicht ganz einfach, Begegnungen zu schaffen. Nichtsdestotrotz haben Frau Wesenberg vom Seniorenbeirat und Frau Hahn vom Netzwerk Kind ein Treffen im Garten der Kita geplant. Sie starteten einen Aufruf mit einer Einladung an alle Seniorenbeiratsmitglieder, Kuchen zu backen und sich am 16.09.20 um 14 Uhr mit den Kinder der Kita zu treffen. 
Voraussetzung war das Wetter, denn nur bei schönem Wetter konnte auf dem Spielplatz die Begegnung stattfinden.
Es schien die Sonne schon am frühen Morgen. Es wurden Tische und Stühle nach draußen getragen und unter einem Pavillon aufgestellt. Die Praktikantinnen deckten die Tische festlich ein. Die Kinder waren interessiert, was da geschieht und wollten mithelfen. Phillip half ganz eifrig, die Servietten auszuteilen. Dabei kamen die Erzieher*innen ins Gespräch über die heutigen Gäste. „Was sind Senioren?“, wollten die Kinder wissen. Darüber nachzudenken ist ein spannendes Thema. 
Viele Großeltern leben nicht mehr mit ihren Familien zusammen, wie es früher einmal war und der Kontakt zu den Enkelkindern ist in einigen Familien mit Schwierigkeiten verbunden. Für die Kinder sind Oma und Opa wichtige Personen in ihrem Leben. Sie haben mehr Zeit als die Eltern, haben viel erlebt und können schöne Geschichten erzählen. 
Das Projekt unter dem Motto „Oma und Opa erzähl mal“  sollte bewirken, dass die Generationen sich besser kennen und  gegenseitig respektieren lernen. Die Kinder der Kita hatten zuvor ein Liedchen geübt. Beim Vortragen zauberten sie in die Gesichter der Senioren ein Lächeln und bekamen Beifall sowie Gummibärchen zur Belohnung. Es war eine schön gemeinsame Zeit mit herzlichen Gesprächen. Dafür bedankten sich die Senioren und hoffen auf weitere Begegnungen. Das Netzwerk Kind möchte mit den Netzwerkpartner den sozialen Zusammenhalt in ihrem Sozialraum (Amt Meyenburg) fördern. „Wenn wir miteinander kooperieren und uns gegenseitig unterstützen, können wir in unserer Region, vor Ort vieles bewegen, das unsere Gemeinschaft stärkt. Davon bin ich überzeugt“, sagt die Netzwerkkoordinatorin Petra Hahn.

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Feuerwehrprojekt

Dass die Feuerwehr in Notsituationen unser Freund und Helfer ist, das wissen schon die Kleinsten. Nicht selten schlüpfen sie selbst hier im Kindergarten in die Rolle der Feuerwehrmänner, um ihren Freunden bei Gefahr zu helfen. Aus dem Interesse der Kleinen hat sich ein Projekt entwickelt. So stand die Feuerwehr für die 3-Jährigen unserer Kita in den letzten Wochen im Mittelpunkt.
Zunächst einmal ging es darum herauszufinden, welche Aufgaben die Feuerwehr hat: Wann kommt die Feuerwehr? Wozu wird sie gebraucht? Wie kann sie uns helfen? Auch die Feuerwehrmänner und -frauen haben wir uns einmal ganz genau angeschaut und die Feuerwehrjacke, -helm und -handschuhe selbst anprobiert. Anschließend war es für uns wichtig, das Feuerwehrauto einmal genau zu besprechen: Welche Farbe hat es eigentlich und wie viele Räder können wir finden? Und warum hat das Auto ein Blaulicht? Als wir alles besprochen hatten, haben wir uns ans Werk gemacht und unser eigenes Feuerwehrauto gebastelt. Jeder hat fleißig mitgeholfen und nun dekoriert es unseren Gruppenraum. So wie auch die Fotowand, durch die jeder einmal schauen konnte. So haben wir uns selbst zu Feuerwehrmännern verwandelt.
ZumAbschluss haben wir heute die Meyenburger Feuerwehr besucht. Als wir ankamen, standen die großen Autos schon draußen, sodass wir alles ganz genau anschauen konnten. Die Feuerwehrmänner haben uns die Fahrzeuge und Geräte gezeigt und auf all unsere Fragen geantwortet. Natürlich durften wir auch alles einmal ausprobieren oder in die Hand nehmen. Zu der Feuerwehr gehört unter anderen auch ein Feuerlöscher. Und wie funktioniert der? Das durften wir gleich ausprobieren und Flaschen herunter spritzen. Dazu brauchte es viel Kraft beim Pumpen und Zielgenauigkeit zum Treffen. Zum Abschluss dieses tollen Vormittags durften wir alle noch eine große Runde mit der Feuerwehr fahren, die uns dann sogar bis in den Kindergarten gebracht hat. Das war vielleicht aufregend!
Vielen Dank an die Kameraden der Feuerwehr Meyenburg! Wir haben bei euch so viel gesehen und gelernt. Und vielleicht werden wir ja auch bald Feuerwehrmänner und -frauen, genau wie ihr!