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1. Schlossmarkt

Meyenburger Schlossmarkt könnte zur Tradition werden.
Das Netzwerk Kind hat mit seinen Netzwerkpartnern zum allerersten Mal einen Meyenburger Schlossmarkt als Integrationsfest organisiert. Dieser fand am 17. Oktober 2020 vor dem Schloss und im Park statt, eine wunderbare Kulisse bei herrlichem Sonnenschein und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona -Hygieneregeln. Die Beteiligten hatten bei der Vorbereitung große Sorge, ob es vielleicht von offizieller Seite abgesagt werden könnte. Doch wir waren mutig und zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam achtsam miteinander umgehen würden. Besonders freuten wir uns darauf, endlich mal wieder gemeinsam ein Projekt umsetzen zu können. Dafür  wurden wir belohnt, der Erfolg war sichtbar. Viele Akteure aus dem Amt Meyenburg hatten sich zusammengefunden und Freunde mitgebracht. Ein vielseitiges Angebot bot sich den Besuchern bei herrlichem Herbstsonnenschein. Die Kinder boten ihre ausgedienten Spielsachen an, gebastelt wurde am Kita-Stand und der Seniorenbeirat bot Bücher zum Verkauf an. Den Erlös vom Bücherverkauf bekommt die Kita „Eichhörnchen“ für die Umgestaltung ihres Spielplatzes. Auch die Lebenshilfe Prignitz war mit Holzarbeiten vertreten. Der Frauenchor und die Flüchtlingsinitiative boten Kaffee, Kuchen und Würstchen an, um ihre Vereinskassen aufzubessern und sorgten somit für ein tolles kulinarisches Angebot. Die Liste der Verkaufsstände und Unterstützer ist lang, doch das Modemuseum ist hier besonders hervorzuheben, denn ohne das Engagement von Frau Irena Berjas wäre es nicht so schön geworden. Sie brachte diese Idee in die Steuerungsgrunde des Netzwerkes und die Begeisterung steckte alle anderen an. Auch kulturell wurde der Markt umrahmt durch ein wunderbares Bild historischer Kostüme, dafür sorgte Ullala. Das Marionetten Theater gastierte auf unserem Markt mit ihren Darbietungen, die nicht nur den Kinder gefielen. Unterstützung bekamen die Akteure vom Amt und der Stadt Meyenburg, vertreten durch den Bürgermeister Falko Krassowski. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bündnis für Brandenburg. Viel Teilnehmende wünschten sich, der Schlossmarkt möge zu einer Tradition werden. Dem stimmte die Koordinatorin Petra Hahn zu, denn der soziale Zusammenhalt im Gemeinwesen zeigte sich bei dieser Aktion sehr deutlich. 

Text: P. Hahn
Bilder: G. Zettel

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5 Jahre „Netzwerk Kind“

Kaum zu glauben aber wahr: Am 15. Oktober 2020 feierten wir das 5-jährige Bestehen des „Netzwerk Kind“. Gemeinsam ließen wir die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Das Netzwerk Kind entwickelte sich aus der Idee, für die ansässigen Familien örtliche Beratungs- und Hilfsangebote zu schaffen. Die vorhandenen Unterstützungsangebote konnten aufgrund der Lage bisher nur mit zeitlich und finanziell hohem Aufwand wahrgenommen werden. Daher war es dem Amt Meyenburg und den sozialen Einrichtungen wie Kita und Schule wichtig, ein verlässlich arbeitendes Netzwerk zu etablieren, um wohnortnahe Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder zu ermöglichen. Mit Frau Hahn und Frau Koppermann fanden sich zwei Koordinatorinnen, die sich diesem komplexen Aufgabenfeld widmeten und gemeinsam das „Netzwerk Kind“ aufbauten. Kobra.net (Kooperationsstelle für inklusives Aufwachsen Brandenburg) begleitete diesen Aufbauprozess. Zudem wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, um in den Austausch zu gehen und die Beteiligung zu leben.
Rückblickend schauen wir nach 5 Jahren auf eine Vielzahl von Aktionen und Projekten, die über das Netzwerk Kind ins Leben gerufen wurden. Mittlerweile werden wir von zahlreichen Kooperationspartnern unterstützt, sodass sich das Netzwerk immer weiter entwickelt und die Möglichkeiten für Familien in unserer Region immer vielfältiger werden. Ein Herzliches Dankeschön für das jahrelange Engagement gilt Frau Petra Hahn, der Steuerungsgruppe sowie allen Kooperationspartnern.

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„Oma / Opa erzähl mal“

Die Kita „Eichhörnchen“  war in der vergangenen Woche Gastgeber für die Senioren des Amtes Meyenburg.
Schon lange haben der Seniorenbeirat und das Netzwerk Kind generationsübergreifende Projekte mit Kindern geplant. Doch leider ist es in dieser Corona – Zeiten nicht ganz einfach, Begegnungen zu schaffen. Nichtsdestotrotz haben Frau Wesenberg vom Seniorenbeirat und Frau Hahn vom Netzwerk Kind ein Treffen im Garten der Kita geplant. Sie starteten einen Aufruf mit einer Einladung an alle Seniorenbeiratsmitglieder, Kuchen zu backen und sich am 16.09.20 um 14 Uhr mit den Kinder der Kita zu treffen. 
Voraussetzung war das Wetter, denn nur bei schönem Wetter konnte auf dem Spielplatz die Begegnung stattfinden.
Es schien die Sonne schon am frühen Morgen. Es wurden Tische und Stühle nach draußen getragen und unter einem Pavillon aufgestellt. Die Praktikantinnen deckten die Tische festlich ein. Die Kinder waren interessiert, was da geschieht und wollten mithelfen. Phillip half ganz eifrig, die Servietten auszuteilen. Dabei kamen die Erzieher*innen ins Gespräch über die heutigen Gäste. „Was sind Senioren?“, wollten die Kinder wissen. Darüber nachzudenken ist ein spannendes Thema. 
Viele Großeltern leben nicht mehr mit ihren Familien zusammen, wie es früher einmal war und der Kontakt zu den Enkelkindern ist in einigen Familien mit Schwierigkeiten verbunden. Für die Kinder sind Oma und Opa wichtige Personen in ihrem Leben. Sie haben mehr Zeit als die Eltern, haben viel erlebt und können schöne Geschichten erzählen. 
Das Projekt unter dem Motto „Oma und Opa erzähl mal“  sollte bewirken, dass die Generationen sich besser kennen und  gegenseitig respektieren lernen. Die Kinder der Kita hatten zuvor ein Liedchen geübt. Beim Vortragen zauberten sie in die Gesichter der Senioren ein Lächeln und bekamen Beifall sowie Gummibärchen zur Belohnung. Es war eine schön gemeinsame Zeit mit herzlichen Gesprächen. Dafür bedankten sich die Senioren und hoffen auf weitere Begegnungen. Das Netzwerk Kind möchte mit den Netzwerkpartner den sozialen Zusammenhalt in ihrem Sozialraum (Amt Meyenburg) fördern. „Wenn wir miteinander kooperieren und uns gegenseitig unterstützen, können wir in unserer Region, vor Ort vieles bewegen, das unsere Gemeinschaft stärkt. Davon bin ich überzeugt“, sagt die Netzwerkkoordinatorin Petra Hahn.